Thomas Wüthrich in den Stadtrat Und Grüne Liste 6 in den Gemeinderat.

Energiezukunft Uster

Die Grünen haben die Volksinitiative „Umweltschutz konkret“ lanciert. Wir wollen, dass Uster bis ins Jahr 2050 eine 2000W-Stadt wird. Im Bild: Solare Wasservorwärmung (hinten) und 3-kW-Photovoltaikanlage auf dem
Dach meines Wohnhaus in Uster.

Der Beitrag Usters zum Klimaschutz ist bescheiden. Uster ist zwar Energiestadt und wird in den nächsten Jahren möglicherweise Energiestadt Gold. Doch angesichts der dramatischen Situation reicht dies nicht mehr. Deshalb haben die Grünen die Volksinitiative „Umweltschutz konkret“ lanciert. Darin wird gefordert, dass Uster bis ins Jahr 2050 eine 2000W-Gesellschaft sein soll.

Besonders ärgerlich ist die Energiepolitik der Energie Uster AG. Es zeigt sich, dass die Privatisierung der Städtischen Werke ein Fehler war. Die Energie Uster AG ist der demokratischen Kontrolle vollständig entzogen. Das ist bei einem Betrieb, der die lebensnotwendige Grundversorgung sicherstellen muss inakzeptabel.

Erst auf Druck der Grünen, hat die Energie Uster einen Ökofonds eingerichtet und den Anteil des Atomstroms im Stromangebot von 80% auf 50% gesenkt.

Bei der Solarenergie tut sich die Energie Uster besonders schwer. Private Solarstromproduzenten in Uster werden abgewimmelt, sie müssen sich einen anderen Abnehmer suchen. Als Konsumenten bezahlen wir in Uster mehr als 10% mehr für die Kilowattstunde Solarstrom als in der Stadt Zürich.

Dies sind falsche Signale. Die intelligente, dezentrale Stromproduktion ist den risikoreichen, grosstechnischen Lösungen vorzuziehen.

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